Flusskreuzfahrt Moskau-Uglitsch

Flusskreuzfahrt von Moskau nach Uglitsch
Fotogalerie – Flusskreuzfahrt von Moskau nach Uglitsch

Am vergangenen Wochenende haben wir eine Flusskreuzfahrt von Moskau nach Uglitsch unternommen. Unser Ausflug startete am Freitagabend in Moskau und endete am Sonntagabend.

Insgesamt war es eine wunderschöne Kurzreise, bei der ich zum ersten mal die Begeisterung für die Schönheit der Wolga nachempfinden konnte.

Nicht ganz so schön war das Schiff, auf welchem wir die Reise unternahmen. Es war die Belinskij, ein 1955 in Deutschland gebautes und 2003 in Moskau „generalüberholtes“ Museumsstück. Die Renovierungsarbeiten wurden anscheinend mit viel Rücksicht auf Originaltreue vorgenommen 😉

Hier ein Archivbild der Belinskij:
Flusskreuyfahrtschiff Belinskij

Flussreuzfahrt von Moskau nach UglitschEinen von mir aufgenommenen Videofilm könnt Ihr hier anschauen. Er soll allen, die Interesse an einer Flusskreuzfahrt in Russland haben einen ersten Eindruck vermitteln. Ich möchte allerdings gleich dazusagen, dass die überwältigende Schönheit der Wolga auf diesem Video nur andeutungsweise erkennbar ist.

Darüberhinaus findet Ihr hier auch noch eine Fotogalerie.
Fotogalerie Flusskreuzfahrt

Menschen denen Service und Preiswertigkeit besonders wichtig sind, möchte ich von einer Reise mit der Belinskij abraten. Wer allerdings mehr Wert auf die Schiffahrt an sich legt, dem kann ich eine solche dreitägige Flusskreuzfahrt empfehlen. Billig ist dieses Vergnügen jedoch nicht. Die Doppelkabine mit Vollverpflegung kostet für 2 Personen ca. 600$.

Ausflugsziel – Goldener Ring

Ritterspiele zum Stadtfest in Susdal
Ritterspiele zum Stadtfest in Susdal

Goldener Ring – Wladimir und Susdal

Am Wochenende haben wir einen Ausflug zum Goldenen Ring gemacht, und ich kann wirklich nur betonen, dass sich die 3-stündige Autofahrt von Moskau nach Wladimir oder Susdal lohnt!

Wladimir ist die Gebietshauptstadt des „Wladimirer Oblast“ und hat ca. 300.000 Einwohner. Im Gegensatz zu den meisten anderen westrussischen Großstädten wird Wladimir nicht von der Industrie dominiert, wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Das Stadtbild ist durch die sehr zahlreichen historischen Gebäude geprägt.

Wer ein Hotel sucht, dem kann ich das günstig im historischen Zentrum gelegene Hotel Wladimir empfehlen. Unser Zimmer dort war sehr geräumig, nett eingerichtet und sauber. Das Doppelzimmer mit Frühstück kostet ca. 70 Euro. Das Hotel „Goldener Ring“ haben wir uns nur von aussen angeschaut, es wirkte nicht sehr einladend …

Tip: Die Hotels in Wladimir sind günstiger als in Susdal. Die Autofahr von Wladimir nach Susdal dauert ca. 20 Minuten.

Susdal hat uns besonders gefallen bei unserem kurzen Trip zum Goldenen Ring. Diese kleine Stadt (ca. 10.000 Einwohner) ist eine der ältesten Städte Russlands.

Fernab von Industrien und Hauptverkehrsadern konnte die Stadt ihr historisches Bild bis heute weitgehend beibehalten, darüber hinaus finden sich in der Museumsstadt auch alte Bauwerke, die aus anderen Landesteilen stammen und hier wiederaufgebaut wurden.

Boys and Girls - Knights and LadiesZufälligerweise haben wir genau an dem Tag Susdal besucht, an dem das alljährliche Stadtfest gefeiert wurde. In den Straßen der Innenstadt boten Händler handwerkliche Gegenstände und Souveniers an. Die Preise waren trotz der Feierlichkeiten eher gering.
(Videos:
Mittelalterliches Spectakel in Susdal, Händler auf der Straße)

Einen kleinen Tip noch zum Schluss: Vom 15-16. September werden in Susdal die „Мужицкие игрища 2007“ stattfinden.

Weitere Informationen:
Eine Fotogalerie: Goldener Ring – Wladimir und Susdal
Fotogalerie - Goldener Ring - Wladimir und Susdal

Amerikanische Kunst im Puschkin-Museum

Puschkin-Museum zeigt größte Schau amerikanischer Kunst

Deutsche Welle: „Mitten in den angespannten politischen Beziehungen zu den USA hat das Moskauer Puschkin-Museum die bisher größte Ausstellung mit Werken amerikanischer Kunst in Russland eröffnet. Die Schau „Kunst in Amerika: 300 Jahre Innovation“ zeigt bis 9. September rund 100 Arbeiten aus der Kolonialzeit bis zur Gegenwart, wie das Museum am Dienstag mitteilte. Mit der Ausstellung, die unter Schirmherrschaft von US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow steht, erinnern beide Länder an den Beginn ihrer diplomatischen Beziehungen vor 200 Jahren…“

Weitere Informationen:
Website des PushkinMuseum of Fine Arts
Video von AP zur Ausstellungseröffnung