Gunter Sachs in Moskau

Gunter Sachs - Fotograf und Sammler

Gunter Sachs – Fotograf und Sammler – Austellung in Moskau

guntersachs.ch: „Nach dem großartigen Erfolg seiner Retrospektive im Museum der bildenden Künste Leipzig, so Sachs weiter, dachte er eigentlich, daß dies seine letzte große Ausstellung gewesen sei…“

bild.de: „Es ist die bedeutendste Würdigung seines Lebenswerkes: Der legendäre Sammler und Künstler Gunter Sachs (76) präsentiert im prächtigen Tsaritsino Palast seine bislang größte Retrospektive…“

tsaritsyno.net: „Государственный музей-заповедник «Царицыно» при поддержке Департамента культуры Правительства г. Москвы, Московского Дома фотографии в рамках VI Московского Международного фестиваля «Мода и стиль в фотографии 2009» представляет выставку «Гунтер Закс-фотограф и коллекционер» 24 марта 2009г…“

Veranstaltungsdatum und Ort: 24. März – 7. Juni 2009, Tsaritsino

16 Gedanken zu “Gunter Sachs in Moskau”

  1. Wen immer seine Reise in den kommenden Wochen nach Moskau führt – diese Ausstellung im Tsaritsyno-Palast auf keinen Fall verpassen. Gunter Sachs ist eindrucksvoll gelungen, die Choreografie und Größen seiner Bilder an die außergewöhnliche Architektur des Museums anzupassen: ästhetisch, eindringlich, zeitlos.

  2. Gunter Sachs ist wirklich ein Tausendsassa.
    Mit seinen Fotos superschöner Mädchen ist ihm der Sprung in eines der sagenhaftesten Schlösser Russlands gelungen. das Museum dort kenne ich, die Sachsbilder habe ich in seiner Ausstellung in Leipzig gesehen. F.S

  3. Ich kenne viele Ausstellungen von Gunter Sachs, leider nicht die in Moskau. Im Internet habe ich das prachvolle Tsaritsyno-Schloss gefunden. das passt gut zu Gunters Mädchen und Models.

  4. Ich war heute auf der Ausstellung. Leider fand ich diese nicht besonders gut. Die Kunstwerke von Gunter Sachs sind Geschmacksache. Aber das will ich jetzt hier nicht diskutieren.

    Was ich persönlich besonders enttäuschend fand, waren die zu kleinen Ausstellungsräumlichkeiten, in denen die großformatigen Werke nur schlecht zur Geltung kommen.

    Außerdem ist die Gunter Sachs Wohnung im Palace-Hotel in St. Moritz kaum nachzuempfinden. Ich habe mehr erwartet.

  5. Im vergangenen Jahr hatte ich die Gunter Sachs Ausstellung in Leipzig gesehen. Schon damals fand ich sie hervorragend, doch wurde ich heute auf besondere Weise überrascht. Die Photographien von Gunter Sachs wirken in den Räumen des Tsaritsyno Museums noch intensiver und nachhaltiger. Ich empfand diese auch nicht zu klein, eher das Gegenteil ist der Fall. Insofern kann ich den Kommentar von Achim nicht nachvollziehen. Die Palace-Wohnung war ja auch nicht als ganzes angekündigt worden, dafür ist ihre Präsentation mit Objekten und Fotografien toll gelungen. Also am besten selbst hingehen und anschauen. Die Ausstellung ist sicher eines der Highlights des Moskauer Kunstjahres.

  6. Wir haben gestern die Ausstellung Gunther Sachs im Tsaritsyno Schloss gesehen. Die Kulisse war wie für die Bilder (die auch sicher den Wänden angepasst waren) mit ihren Gewölben und gothischen Fenstern, wie seit Jahrhunderten geschaffen. Dass es 3 Kinos mit den Ski-Saltos und dem Playboy-Leben
    und dem St. Troppez-Film gab, fanden wir das Maximum. Hoffentlich kommt Herr Sachs damit nochmals nach Deutschland (Bayern)

  7. Ich persönlich bin begeistert von der aktuellen Ausstellung von Gunter Sachs.
    Im Gegensatz zu Achim finde ich die Aufteilung der Räume und den Aufbau der Ausstellung sehr gelungen: man verliert sich weder in riesigen Museumssälen, noch wird man von zuviel Kunst auf zu kleinem Raum erschlagen.
    Jeder Raum hat ein eigenes Thema, was zusätzlich dazu beiträgt, dass man sich nach dem Ausstellungsbesuch noch lange an die wunderschönen Photographien und Exponate erinnert. Mein persönliches Highlight ist der „Heldinnen-Raum“ mit Claudia Schiffer…
    Und in den Kinosälen hat man die Gelegenheit, für einen Moment in das bewegte Leben von Gunter Sachs einzutauchen.
    Last but not least: die Kulisse – das traumhafte Schloss Katharinas der Großen – ist einfach einmalig.
    Diese Ausstellung ist wirklich eine Reise nach Moskau wert.

  8. I am fan, fan, fan of gunter’s potographie.
    but his last exhibition in the Castle of Katherine the Great is far away the best and of course the most fantastic place. Bravo

  9. Ich war ein Model von Gunter Sachs uns habe die Ausstellung im Katharina Museum gesehen. Ich war gerührt, mich in diesem wunderschönen Schloss Bilder von mir an den Wänden zu sehen und bin Gunter sehr dankbar.

  10. Nach all dem Verbogenen der Modernen Kunst ist hier die Rückkehr zur Ästhetik erholsam. Romantische Landschaften und begehrenswerte niveauvolle wunderschöne Mädchen in dem Tsaritsyno Palace sind beides eine Freude.Weiter so mit der Kunst.

  11. I’ve been three days to Moscow for business. A German friend took me to the Tsaritsyno museum. I’m glad he did. Great presentation, outstanding photograhies, what a life. Hats off!

  12. Lieber Achim,

    im Bezug auf deinen ersten Eintrag muss ich dir zwar in einem Punkt Recht geben: die Kunstwerke von Gunter Sachs sind Geschmackssache (so ist das wohl immer in der Kunst) – aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

    Daher interessiert mich vielmehr dein zweiter „Kritikpunkt“:
    in welchem Raum kommen deiner Meinung nach die Werke von Gunter Sachs nicht so zur Geltung, wie sie es sollten – oder wie du es dir erwartet hast?
    Ging es dir denn nicht auch so, dass, z.B. beim Bild „Augen hinter Gitter“ im letzten Raum, schon beim Betreten ein regelrechter „Wow-Effekt“ ausgelöst wird? Und zwar eben gerade durch diesen Kontrast – ein in Größe und vor allem Motiv gewaltiges Bild auf kleinerem (nicht zu kleinem) Raum…

    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Bild in einem großen Raum nicht so wirken würde, wie es dort der Fall ist, oder? Und ich bin sicher, du erinnerst dich daran… 😉

    Liebe Grüße, Maxi

  13. Hallo Maxi,

    leider kann ich zu dem von Dir erwähnten Bild nichts sagen, da ich mich an dieses nicht erinnere. Als ich in der Ausstellung war, fand im großen zentralen Saal ein Konzert statt. Dadurch war in den letzten Räumen eher Verwirrung und Gewusel angesagt. Alle Besucher sollten wieder zurückgehen, da der Ausgang durch das Konzert gesperrt war.

    Und zu den Räumlichkeiten im Brothaus möchte ich sagen, das ich die mit Papier verklebten? (zumindest kam es mir so vor) Fenster seltsam fand. Ich bin bei Museen sowieso eher ein Fan von natürlichem diffusem Oberlicht und unabgedunkelten Räumen.

    Die meisten der Ausstellungsräume hatten ca. 20 oder 25 qm (würde ich aus meiner Erinnerung mal behaupten). Dadurch kann man dann nicht den nötigen Abstand zu den Großformaten bekommen. Mir hat zumindest ein Raum gefehlt, in dem man so richtig „durchatmen“ und die Weite der Großformate aufnehmen kann.

    Eventuell ist mein negativer Eindruck aber auch ein Folge davon, dass an dem Tag, als ich die Ausstellung besuchte relativ viele Besucher anwesend waren. Aber eine Ausstellung sollte natürlich so konzipiert sein, dass sie mit dem zu erwartenden Besucheraufkommen zurecht kommt.

    Aber wie ich in meinem vorherigen Beitrag schon erwähnte: So schlecht fand ich die Ausstellung nun auch wieder nicht. Aber ich habe für einen „Popstar“ wie Gunter Sachs irgendwie mehr erwartet. Mehr Freiheit, mehr Glamour, mehr …

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